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Archive for October, 2010

Because it teaches us the real values in life.

“Fuck modesty. Build me a big ass mansion!” – Jesus

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Die kürzeste Geschichte aller Zeiten mit der längsten Überschrift die es jemals auf der gesamten runden Welt und im restlichen Solarsystematischem Sektor gab und auch vermutlich nie wieder ein zweites mal geben wird, wenn man einfach mal die Fresse halten würde und die Dinge sein läßt wie sie sind und nicht immer und immer wieder seinen Senf dazu geben muss als hätte man die Weisheit mit Löffeln gefressen – voller arroganter Lebenserfahrung die die meinige deiner damals auf dem Rummel übertraf, wobei ich enfach tat was ich nicht lassen kann, wie ein kleines unindoktriniertes und unkonditioniertes Balk, welches ganz sicher schon irgendwann in naher Zukunft sein slash ihr blaues Wunder erleben wird, wenn sich erstmal einst die Hölle der Kritik über ihn oder sie oder es auskotzen wird und man sich nur noch wünschte niemals solch einen Schwachsinn auf die Welt losgelassen zu haben um diesem elenden Spott und diesem Gelächter aus dem Wege zu gehen, obwohl das natürlich in allerlei Hinsicht ein arglos feiger Zug eines wahrhaften Möchtegernkünstlers der allgemeinen Existenz gegenüber wäre, jener Kunstfetischist der sowieso schon, so und so nicht alle Tassen im Schrank hat und einige Dinge verzapft die jeglicher Norm widersprechen, ohne Rücksicht auf Verluste und Phrasen die die Welt zu einem einzigen Schießmichtot machen, wobei man sich das als gutbürgerlicher Anarchist nicht trauen würde; und vor allem unverantwortlich ist sowas schon immer gewesen, wenn man sich die Geschichte lapidar unter größter Aufmerksamkeit nebenbei in einem sexuellen Akt begutachten ließe und dann feststellt, dass viele Menschen eigentlich nur einer sind, weil alle im Grunde genommen das Gleiche tun und das Selbe wollen, beziehungsweise, sie alle wie die Affen alles nachmachen, selbst das Sterben und alle anderen Unsinnigkeiten die man so für üblich hält, beziehungsweise jene welche Geschöpfe unserer Umwelt die eine Symbiose in der alles miteinander zusammen hängt bilden, sozusagen ein Organismus – und ja Orgasmen spielen da auch eine Rolle – sowie der Urknall, das Universum in sich – oder wie man so schön sagt, ich bin hackedicht und fühl mich gut dabei – wobei es mir völlig egal ist in welcher jenigen besonderen abstrusen Existenz ich mich deiner Ansicht nach zurzeit befinde, ohne jemals zu wissen was wirklich und was wirklich wirklich in einer unwirklichen Welt ist… und ganz besonders sein darf, wenn man die Gesetze dazu zieht welche eigentlich nur Lösungen für ein Problem sind, was man nicht lösen kann und widerum vielleicht auch nicht lösen will aber wer weiss das schon in dieser verrückten Welt beziehungsweise will das auch wissen, die im wahrsten Sinne des multiversen Seins bekackten Warscheinlichkeiten, welche ihrer selbst und eigentlichen Position her verrückt erscheinen mögen oder vielleicht auch sind, sowie solche niemals allen anderen existenziellen Monarchien und Quergdenkereien den Löffel reichen können, wollen oder werden und selbst wenn ein entgültiger Gott uns erschiene, um diesem ganzen Quatsch ein für allemal ein Siegel aufzusetzen, wäre da immer noch ein gewisser jemand der anderer Ansicht wäre.

Jörg starb im Kokshagel.

Ende

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Nicht eloquent doch stets entzückt, macht die Nutte die Beine breit. Im Mondschein gefickt, total besoffen und bekotzt. Danach sitzen wir auf den Dächern, die die Welt bedeuten und rauchen zwei Zigaretten nacheinander ohne zu Reden. “Die Menschen reden zuviel”, sagt die Nutte aus dem Nichts. Ich blicke sie kurz an, stecke ihr ein paar Essensscheine in ihre Jacke und springe vom Dach.

Unten angekommen und mit beiden Beinen gebrochen, schleife ich mich über das kalte Pflaster und diverse Pfützen der Stadt bis zur nächsten Bar. Ich ziehe mich an einem Barhocker hinauf und bestelle erstmal einen Long Island Ice Tea um die Schmerzen besser genießen zu können. Ich zünde mir eine Zigarette an und schau mich in diesem Drecksladen um.

Links neben mir, ein Schwarzer der eine jüdische Zeitung liest. Ich stelle keine oberflächliche Zusammenhänge,  frage mich dann aber doch kurz ob er wohl der meistgehasstestetetete Mensch auf Erden ist. Rechts von mir ein leerer Stuhl. Ich drehe mich um und observiere. Die gesamte Bar schien wie ein einzig surrealer Ort ähnlich einem Dali Gemälde. Dinge die anscheinend nicht hierhin beziehungsweise zusammen gehörten waren hier.

Ich bekomme meinen Long Island Ice Tea und leere das Glas bis zur Hälfte. Rülpse – und schreie den Barkeeper an “Einen Long Island Ice Tea habe ich gesagt!!!” und schmeisse das Glas in die bunte Schnapswand. Dann springe ich ungehalten über den Tresen und poliere diesem Möchtegern-Brian-Flanagan die Fresse bis diese aussieht wie ein surreales Kunstwerk. Ich höre kurz auf und versuche die Kunst in seinem Gesicht zu analysieren. Was verbürge sich hinter dieser gebrochenen Nase? Diesem blutverschmiertem Gesicht? Der Schnodder in den Haaren, welcher teils mit dem Haargel kopulierte? Pomade? Das blaue Auge und dem fehlenden Zahn? Was versteckte sich hinter dieser Grimasse?

Plötzlich fing das Kunstwerk an zu wimmern “Bitte. Bitte bring mich nicht um!”

Ich weiche zurück, entballe meine erhobene Faust. Krame eine Zigarette aus meinem Taschenhemd und biete Sie dem Bartender an. Ich sage ihm “Es tut mir Leid, ich bin ein Arschloch.” und entzünde ihm die Kippe im Mund.

Die Polizei kommt und ich werde in einem Rollstuhl aus der Bar zum Streifenwagen gefahren. Auf der Wache gestehe ich alles. Ich erzähle ihnen über die Schlägerei mit dem Barkeeper und die totgefickten Nutten im Valiumrausch. Es hatte alles keinen Zweck mehr. Ich sah ein, ich gehörte hinter Gitter und nicht in die weltweit akzepterte Gesellschaft.

Man verurteilte mich zu Lebenslang, kam aber nach 2 Jahren wegen guter Führung wieder frei. Ich entschied mich in die Politik zu gehen um die Welt zu retten. Doch irgendwie kam alles nur noch schlimmer und jetzt sitze ich hier auf meiner Yacht im Mittelmeer vor dieser Insel Karpathos in Griechenland, trinke Wein direkt aus der Flasche und frage mich womit ich das eigentlich verdient hab.

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Der Supermarkt, ein Laden voller zukünftiger Scheisse.

Alles wird durch irgendeinen Magen gehen.

Genauso wie du, du kleiner Bratgockel.

Oh, du.

Du Nahrungsopfer.

Ich verpeise dich und du wirst ein Teil von mir sein.

Ob du es willst oder nicht.

Ich zermalme dich mit meinen menschlichen Zähnen

und verdaue dich dann mit meinen menschlichen Organen.

Es ist ein ekelhafter Tanz aus Pupserei, Rülpsen und Exkrementen.

Es ist wunderbar, dich morgens nach einem harten Kampf im Darm

endlich auszuscheissen.

Du hast den Kampf verloren.

Deine Nährwerte gehören jetzt mir.

Deine Vitamine gehören jetzt mir.

Deine Omega 3 Fettsäuren und deine Ballaststoffe sowieso.

Naja, und auch das Cholesterin.

Du machst mich gesund!

Das Essen in meinem Darm.

Manchmal willst du nicht gehen.

Doch dann kommt die Darmspülung mit Bier und Wein

die dich rausschmeisst wie einen Mieter

der nicht zahlen will.

Manchmal bist du nur eine Qual.

Und man will dich loswerden

wie Leute die nur plappern aber nichts

zu sagen haben.

Und manchmal massierst du dich geschmeidig

an der Prostata entlang, so das sich das Scheissen

dann fast so gut anfühlt, wie ein Orgasmus.

Dann habe ich dich für einen kurzen Moment sogar lieb.

Doch dann bist du auf einmal für immer weg.

Wir sehen uns nie wieder.

Du wirst zum Blutfluss der Kanalisation.

Du ziehst hinfort in diese weite, weite Welt,

und wirst zum Dünger.

Zur Nahrung der Pflanzen und anderer Lebewesen.

Metamorphose.

Eines Tages sehe ich dich wieder.

In Form eines wohlgeformten Brötchens vielleicht,

einem Rumpsteak, Sushi, Tofu oder einem Salat.

Was auch immer aus dir wird,

du wirst wieder mir gehören.

Durch mein Verdauungsytem gleiten, wie ein Adler

an einem verschneiten Weihnachtstag.

Und dann fängt alles wieder von vorne an.

Meine Scheisse – DU – bist wieder am Ende der Nahrungskette,

wieder kacke ich dich aus, doch wie immer

arbeitest du dich fleißig  von unten nach oben in die Nahrungskette.

Die Maden fressen dich auf, der Vogel frießt die Maden,

der kackt dann über das Feld und ein Weizenkorn quellt.

Bald wieder wird es ein Leib Brot, es ist niemals tot.

Ein Scheiss Perpetuum Mobile.

Du bist und bleibst im wahrsten Sinne des Wortes Scheisse!

Du wunderbares Stück.

Du zwinkerst nur kurz und sagst,

“Auf Wiedersehen. Auf zu neuen Abenteuern!

Vielleicht tanzen ich und dein Darm bald wieder miteinander.”

Welch ein Scheiss Ende.

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Nimm doch noch ein paar Drogen.

Sagte er zu mir.

Du Geile Schlampe.

Fügte er hinzu.

Ich sah die Welt.

Schon oft genug. Ich betrat und sah mehrmals jeden einzelnen Flecken dieser Erde. Ob zu Fuss durch die Ozeane oder im Handstand über den Himalaya.

Ich war überall. Auch dort wo du gerade sitzt, stehst oder liegst.

Ich war überall.

Mehrmals.

Meine Unsterblichkeit erlaubt es mir.

Ich bleibe bei meiner Wanderung auf den Kerguelen stehen.

Eine Qual, denke ich mir, eine Qual ist es zu wandern.

Bis ans Ende dieser Welt.

Und wieder zurück.

Wann wohl die Sonne explodiere?

Ich bekam Angst.

Der Gedanke, dass mich selbst die Sonne nicht vernichten würde

und ich mir für immer und ewig das ganze Universum ankucken müsste,

mehrmals…

da wurde mir ganz schlecht.

Mir wurde bewusst, ich könne nicht sterben.

Wär ich doch wenigstens nur ein Fels

ohne Bewusstsein.

Doch ohne ein einziges Bewusstsein,

wäre das Universum selbst allein.

Niemand das es wahrnehmen könnte.

Es tat mir ein wenig Leid.

Das Nichts.

Es schien wohl so gelangweilt, dass es anfing komplett shizophren zu werden,

zu halluzinieren.

Denn was macht man gefangen in einer dunklen Zelle in der man sich nicht

bewegen kann, nichts sehen, nichts hören, nichts riechen, nichts schmecken, nichts fühlen?

Ja, man beginnt irre zu werden.

Man beginnt sich ein ganzes Universum

her zu fantasieren.

Und das ist es.

In diesem Moment.

Nur eine Fantasie.

Nur ein Traum.

Ein Schrei nach Sein.

Ein Schrei nach Unsein.

Ein Paradox.

Denn beides ist eine Qual.

Wie komme ich da nur wieder raus?

Vielleicht muss ich meine Unsterblichkeit

einfach akzeptieren.

Ja, das ist es.

Und als ich das tat,

verschwand ich für immer im Nichts und meine Pflanzen verdorrten.

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